Umgang mit dem Coronavirus

Das Coronavirus breitet sich in Europa aus. Dies merkte ich als eine wichtige Messe aufgrund dessen abgesagt und auf ein noch nicht festgelegtes Datum verschoben wurde. Aufgrund der Kurzfristigkeit war diese Entscheidung der Veranstalter für mich mit diversen Storno-Kosten verbunden. Für die Verschiebung hatte und habe ich natürlich vollstes Verständnis. Ich fing an mich genauer mit dem Thema "Coronavirus" zu befassen.

Aufgrund einiger Anfragen aber akutem Zeitmangel, jedem ausführlich und detailliert rund um das Thema "Verhalten und Umgang mit dem Coronavirus" zu antwortenhabe ich hier nun ein paar Themen zusammengetragen, die für den ein oder anderen nützlich sein könnten. Quellenangaben mit * markiert.

Hand aufs Herz: Von einer Epidemie kann noch keine Rede sein. Allerdings ist es nicht undenkbar, dass eine ausbricht! Schaut dazu euch die "spanische Grippe" im frühen zwanzigsten Jahrhundert an. Man spricht von 25 bis 50 Millionen Opfern. Also, Panik beiseiteschieben und ein paar Vorbereitungen treffen! ;-)


 

Übertragung vom Coronavirus (Auszug aus Infektionsschutz.de)

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden […]


1. Umgangsformen: 

Fangen wir bei einfachen Dingen an, die jeder von uns ohne Mühen einhalten kann:

  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen
  • Abstand zu evtl. Infizierten Personen halten
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Rücksichtsvolles Husten und Niesen (bspw. in die Armbeuge)

Auf einen Handschlag verzichte ich daher lieber! Ein freundliches Lächeln und Nicken reicht aus und viele haben dafür derzeit Verständnis.

Verzicht auf Händedruck


2. Atemschutzmasken:  

Recht schwieriges Thema. Es gibt auf dem gesamten Markt nahezu keine bezahlbaren Masken mehr. Im Folgenden habe ich zwei Halbschutzmasken verlinkt. Für mich sind diese zweckmäßig.

  1. Besitzen sie eine recht lange Lebensdauer
  2. Sollte sie nicht wegen dem Virus getragen werden, kann ich diese immer noch bei Lost-Place-Abenteuer tragen.

Die (Einweg) Papiermasken und/oder OP-Masken, wie sie in medizinischen Einrichtungen getragen werden, dienen in erster Linie dazu, den Patienten vor Infektionen zu schützen. Nicht aber den Träger selbst. Masken die eine Infektion mit dem Coronavirus (COVID-19) verhindern können, unterscheiden sich in folgenden Schutzklassen. FFP1 habe ich der Vollständigkeit trotzdem aufgeführt!

FFP1*, P1**:

  • Kein Schutz vor einer Virusinfektion. Daher wird nicht näher auf diese Masken eingegangen.

FFP2*/P2**, N95*** : (Link: 3M 6002C – Halbmaske mit Wechselfilter)

  • Schutz vor festen und flüssigen gesundheitsschädlichen Stäuben (Partikel).
  • Partikel können fibrogen sein, was bedeutet, dass sie kurzfristig zur Reizung der Atemwege und langfristig zur Abnahme der Elastizität des Lungengewebes führen

Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP2 eignen sich Umgebungen, in denen sich gesundheitsschädliche und erbgutverändernde Stoffe in der Atemluft befinden. Sie müssen mindestens 94% der in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μm auffangen.

N95 Masken sind etwa gleichzusetzen mit einer FFP2 Maske.

FFP3*/P3: (Link: Halbmaske Dräger X-Plore 3300)

  • Schutz vor giftigen und gesundheitsschädlichen Stäuben, Rauch und Aerosolen
  • Im Umgang mit krebserregenden oder radioaktiven Stoffen und Krankheitserregern wie Viren, Bakterien und Pilzsporen wird der Einsatz einer FFP3 Maske empfohlen
  • Gesamtleckage darf maximal 5% betragen

Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP3 bieten den größtmöglichen Schutz vor Atemluftbelastung. Mit einer Gesamtleckage von maximal 5% und einem erforderlichen Schutz von mindestens 99% vor Partikeln bis zu einer Größe von 0,6 μm sind sie dazu in der Lage, giftige, krebserregende und radioaktive Partikel zu filtern. Verwendet werden sie beispielsweise in der chemischen Industrie.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt mindestens die Schutzstufe FFP2 zum Schutz des Coronavirus. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Es handelt sich hier um unverbindliche Informationen und Empfehlung meinerseits. Es liegt strikt in der Verantwortung des Anwenders den richtigen Atemschutz zu prüfen und sicherzustellen, dass diese für die Anwendung ausreicht. 

Atemschutzmaske


 3. Vorratshaltung:

Ich habe immer einen Grundstock an Nahrungsmitteln vorrätig. Dies liegt nicht daran, dass ich zu den eingefleischten Preppern gehöre, sondern einfach unregelmäßig einkaufen gehe. Im Falle eines Falles bin ich mir sicher, dass der bzw. die EU Staaten Pläne für die Versorgung der Befölkerung hat. Hilfreich ist in jedem Falle die Broschüre des BBK (Link zum .pdf)

Editierter Auszug aus der Broschüre "Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

  • 14 Liter Flüssigkeit je Woche. (Geeignete Getränke sind Mineralwasser, Fruchtsäfte, länger lagerfähige Getränke.) Normales (kohlensäurehaltiges) Wasser kann bspw. mit Sirup versetzt werden.
  • Keine Experimente! Lebensmittel und Getränke, die Du und Deine Familie auch normalerweise nutzen.
  • Achte darauf, dass Esswaren auch ohne Kühlung länger gelagert werden können und ein Großteil des Vorrats auch kalt gegessen werden kann. (Bspw. im Falle eines Stromausfalls) Es eignet sich hier z.B. MüslisDosenbrotDauerwurst
  • Alle Lebensmittel sollten ohne Kühlung längerfristig haltbar sein. Achte besonders auf das Mindesthaltbarkeitsdatum.
    Beschrifte Lebensmittel ohne Kennzeichnung mit dem Einkaufsdatum.
  • Lebensmittel sollten kühl, trocken und dunkel aufbewahrt werden. Achte auch auf luftdichte Verpackung bzw. Behälter!
  • Neu gekaufte Vorräte gehören nach „hinten“ ins Regal. Ältere Lebensmittel werden so zuerst aufgebraucht. (Inside/Out Prinzip)
  • Es gibt Campingkocher für GasSpiritus und Trockenbrennstoff mit denen auch ohne Versorgung des Strom- und Gasanbieters gekocht werden kann. (Achtung! Beachte unbedingt die Warnhinweise bei Nutzung der Kocher im Inneren!)

Denke bei der Vorratshaltung auch an Spezialkost z. B. für Diabetiker, Allergiker, Babys und deine Haustiere! 

Regal eines Supermarktes


Ergänzende Dinge während eines "LOCKDOWNS":

Ein Lockdown, sprich die komplette "Abriegelung" bzw. in Quarantänesetzung einer Stadt, halte ich es für sinnvoll auf folgende Dinge zugreifen zu können:

  • Licht und deren Energiequellen (Akkus + Ladegerät[e]) wie TaschenlampenKerzen
  • Akkubetriebenes FM/AM Radio
  • Powerbank(s) um Gerätschaften wie Mobiltelefone, Taschenlampen und/oder Radios aufzuladen.
  • Erste Hilfe Pack / Schrank
  • Medikamente (Wichtige, persönliche Medikamente und "normale" wie Schmerztabletten, gegen Durchfall, usw.)
  • (Begrenzt) Viruzide Desinfektionsmittel (AB 62% Ethanolgehalt oder auf Propanol-Basis) ****  

 

Schlusswort:

Ich denke, in der Europäischen Union sind Vorkehrungen in vollem Gange, eine Epidemie zu unterdrücken. Quarantänemaßnahmen, Isolierungen, das Aufspüren potenziell infizierter Menschen und Sensibilisierung der Bevölkerung. Trotzdem sollte jeder von uns das Coronavirus ernst nehmen. Nicht in Panik verfallen und den Kopf einschalten.

Nochmal: Bitte bedenke, dass es sich bei den zusammengetragenen Informationen und Anregungen um meine Meinung hält. Sobald mir neue Informationen vorliegen, werde ich den Eintrag aktualisieren.

Gerne können Kommentare verfasst werden. Beachtet die Netiquette und die Funktion ist bis auf Weiteres geöffnet. :-)

 


Stand 01.03.2020


Weiterführende Links:

Robert-Koch-Institut: https://www.rki.de/

Bundesministerium für Gesundheit: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/


 

 

Hotlines zum Coronavirus:

Wende dich telefonisch an Deinen Hausarzt oder wähle die 116117 - die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes -, wenn Du Sorge hast, dich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.

Hier findest Du außerdem eine Auswahl von Hotlines, die bundesweit zum Thema Coronavirus informieren:
Unabhängige Patientenberatung Deutschland - 0800 011 77 22
Einheitliche Behördenrufnummer - 115 (www.115.de)
Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) - 030 346 465 100


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Quellenangaben: 

* uvex-safety.com | ** Quelle: wikipedia.org | *** Quelle: wikihow.org |**** Quelle: DAZ.online

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